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Schulbussituation


Unser 1. Projekt war die „Verbesserung der Schulbussituation“. Das Hauptproblem ist die Gesetzgebung, an der wir nichts ändern werden, aber wir können und  wollen auf die Missstände aufmerksam machen.

1. Umsetzung erfolgte durch einen Beschwerdebogen auf der Homepage, so dass Eltern sich mit ihren Problemen (belegt mit Daten) direkt an uns wenden können. Hiervon wurde reger Gebrauch gemacht und uns auch teilweise erschreckendes mitgeteilt.

2. Schritt  - 2 Wochen lang sollten die Bus-Schüler einen Fragebogen über die einzelnen Fahrten ausfüllen. Genauer untersucht wurde hierbei, Stehplatz ja oder nein, wie sicher ist der Stehplatz, wo war der Stehplatz und ob die Kinder gequetscht wurden.  Die Untersuchung ergab dass sich  45% der Kinder sich unwohl fühlten bzw. sogar Angst hatten. Diese 45 % waren 1369 Einzelfahrten die wir genauer untersuchten und feststellen mussten, dass hiervon 221 x die Kinder sich nicht richtig festhalten konnten bzw. 219 x die Kinder direkt auf den Tritten oder direkt an der Tür standen.

Der fertige Untersuchungsbericht wurde der Schule, der Stadtverwaltung Kirchberg, den Busunternehmen Röhler und Müller, dem Kreisverkehr SHA sowie dem Landratsamt Schwäbisch Hall zugesandt.  Nach dieser Untersuchung wurden in manchen Linien größere Busse eingesetzt und wir haben den Eindruck, dass Beschwerden von Seiten der Eltern nun nicht mehr lapidar abgetan werden.

Die Firma Röhler bat uns um Kopien der Beschwerdebögen (anonym gemacht) um die Problematik bei den Busfahrerschulungen durchzugehen und Probleme abzuschaffen..

Wichtig ist jedoch für die Zukunft, dass Lehrer und Eltern am Schuljahresanfang genau kontrollieren und zählen, wie voll die Busse sind, da am Schuljahresanfang die Planung für die Buseinteilung gemacht wird.

Am 06.04.2011 besuchten Herr Landrat Bauer und Herr Bürgermeister Ohr die Schule und der Förderverein durfte über die Bussituation sprechen und die Auswertung von 2010 nochmals überreichen und präsentieren.